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Mitarbeiter von Google bemängeln die „überstürzte, verpfuschte“ Ankündigung von Bard, dem Konkurrenten von ChatGPT


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    Das beliebte interne Google-Forum Memegen füllte sich mit Beschwerden und Memes. Außerdem: Lyft-Aktien stürzen ab und Hollywood-Star Ashton Kutcher will in KI investieren.

    Google-Chef Sundar Pichai muss sich derzeit einige Kritik von seinen Kollegen anhören.

    Google-Chef Sundar Pichai muss sich derzeit einige Kritik von seinen Kollegen anhören.

    Ron Jenkins/Getty Images

    Guten Morgen! Auch während des Wochenendes ging vielerorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

    Die Top-Themen:

    Google-Mitarbeiter haben harsche Kritik an ihrem Führungsteam geübt, insbesondere an CEO Sundar Pichai. Die Angestellten stören sich an der Art und Weise, wie das Unternehmen vergangene Woche mit der Ankündigung seines ChatGPT-Konkurrenten Bard umgegangen ist. Die Mitarbeitenden nutzten das beliebte interne Forum Memegen, um ihre Gedanken zur Bard-Ankündigung mitzuteilen, und bezeichneten sie laut Nachrichten und Memes, die vom US-Sender CNBC eingesehen wurden, als „überstürzt“, „verpfuscht“ und „un-googley“.

    Google hatte am Montag einige Details der Chatbot-Technologie des Unternehmens öffentlich preisgeben. Mehr über Bard wurde dann am Mittwoch bei einer Veranstaltung in Paris enthüllt. Zwischen diesen Veranstaltungen präsentierte Microsoft, das in den ChatGPT-Entwickler OpenAI investiert hat, recht erfolgreich, wie sich seine Bing-Suchmaschine in die Chat-Technologie integrieren wird. Bei Google dagegen lief vor allem die Mittwochsveranstaltung nicht ganz wie erwartet, selbst einige Mitarbeiter wurden von den Vorgängen überrascht und ein Inhalt, den der Chatbot lieferte, war inkorrekt. [Mehr bei CNBC]

    Auf Gründerszene: Millionen Deutsche erleben die Krise der Deutschen Bahn hautnah. Die Pünktlichkeitsquote für Fernzüge ist mittlerweile auf sagenhafte 65 Prozent gesunken. Vor 30 Jahren waren es immerhin noch annähernd 90 – was ist also alles schiefgelaufen seitdem? Unser Kolumnist und Mobility-Experte Don Dahlmann hat einen Erklärungsversuch unternommen. [Mehr bei Gründerszene]  

    Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht und der vergangenen Tage:

    Die Lyft-Aktien sind zu Handelsbeginn am Freitag um mehr als 35 Prozent abgestürzt. Am Tag zuvor hatte das Unternehmen eine Prognose für sein erstes Quartal 2023 veröffentlicht, die hinter den Erwartungen der Analysten zurückblieb. Das Unternehmen erwartet im ersten Quartal einen Umsatz von etwa 975 Millionen US-Dollar, während Analysten mit 1,09 Milliarden Dollar gerechnet hatten. [Mehr bei Wall Street Journal und CNBC]

    Sound Ventures, die Wagniskapitalfirma von Hollywood-Star Ashton Kutcher, erwägt laut eines Medienberichts, einen neue Fonds aufzulegen. Dieser soll sich ganz auf Investitionen rund um das Thema Künstliche Intelligenz (KI) konzentrieren. Laut eines Insiders, der anonym bleiben wollte, will Sound Ventures rund 200 Millionen US-Dollar dafür veranschlagen. [Mehr bei Bloomberg]

    Paypal pausiert die Entwicklung seiner eigenen Stablecoin, um abzuwarten, wie digitale Vermögenswerte in Zukunft reguliert werden. Der Zahlungsdienstleister, der Kunden Token wie Bitcoin und Ether kaufen, verkaufen und halten lässt, wollte die Stablecoin eigentlich in den kommenden Wochen bereits auf den Markt bringen. Stablecoins sind Token, die an den Wert einer Fiat-Währung gebunden sind. [Mehr bei Bloomberg]

    Vinfast, ein vietnamesischer Elektrofahrzeughersteller, will bis 2024 eine Produktion in den USA aufbauen. Gleichzeitig wird das Unternehmen seine Mitarbeiterzahl in Nordamerika aber erstmal reduzieren. Der vietnamesische Autohersteller hatte zuvor auch Pläne angekündigt, in den USA an die Börse gehen zu wollen. [Mehr bei CNBC]

    JD.com, einer der größten E-Commerce-Anbieter Chinas, hat am Freitag bekannt gegeben, dass er die Einführung eines Produkts im ChatGPT-Stil plant. Auch andere chinesische Firmen haben Pläne für eine konkurrierende Technologie angekündigt. JD wird nach eigenen Angaben eine „industrielle Version“ von ChatGPT namens ChatJD veröffentlichen. Dies wird ein Chatbot-Produkt sein, das sich auf die Bereiche Einzelhandel und Finanzen konzentriert. Das Produkt soll in der Lage sein, Inhalte zu generieren und einen Dialog zwischen Mensch und Computer zu führen. [Mehr bei CNBC]

    Unser Lesetipp auf Gründerszene: Der Lieferdienst Yababa hat Insolvenz angemeldet. Im Interview spricht Gründer Ralph Hage darüber, welche Fehler er gemacht hat. [Mehr bei Gründerszene+

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    Einen guten Start in die Woche!

    Eure Gründerszene-Redaktion

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    Author: Kathleen Bridges

    Last Updated: 1700356562

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